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Muggelsteine & Glasnuggets

Muggelsteine sind mehr als nur bunte Glasnuggets, die hin und wieder in Ihrem Unterricht zum Einsatz kommen. Die farbenfrohen Steine sind richtige Lernhelfer. Nicht umsonst sind die haptisch ansprechenden Muggelsteine bei Kindern sehr beliebt. Sowohl in der Vorschule als auch in den jüngeren Jahrgängen der Grundschule können sie dabei helfen, sogar abstrakte Sachverhalte auf spielerische und leicht verständliche Art zu vermitteln. Was Muggelsteine sind, wie man sie am besten einsetzt und wie positiv sie sich auf die Lernergebnisse niederschlagen, erfahren Sie in unserem Muggelsteine-Ratgeber.
Lehrerbedarf > Unterrichtshilfen




Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Infos rund um Muggelsteine zusammengefasst:


So wirken Muggelsteine im Unterricht

Oft sind es vor allem die einfachen Hilfsmittel, die dazu beitragen können, Kinder für den Unterricht zu begeistern. Mit den richtigen Lernhelfern motivieren Sie die Kleinen somit dazu, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Das gilt vor allem dann, wenn ihnen der Übergang vom spielerischen Be-greifen hin zu theoretischen Inhalten noch schwerfällt. Doch so unspektakulär die bunten Muggelsteine auf den ersten Blick auch sein mögen – sie bieten breit gefächerte Einsatzmöglichkeiten.

Die meisten Menschen bringen die bunten Glassteinchen sicher zuerst mit Bastelarbeiten in Verbindung, für die man sie gern als dekoratives Element nutzt. Noch viel wertvoller sind sie jedoch während des Lernens, denn dabei bieten sie Kindern eine gute Orientierung. Viele zunächst komplizierte Themen, werden dank der unterschiedlich gefärbten Muggelsteine besser veranschaulicht und nachvollziehbarer.

Kinder finden so einen leichteren Zugang zu theoretischen und abstrakten Sachverhalten. Das fördert den Lernprozess in vielen unterschiedlichen Fächern. Im Speziellen gilt das für den Mathematikunterricht, der für viele Kinder eine besonders schwere Hürde in den ersten Jahren darstellt. Aber auch in Fächern wie Kunst oder Deutsch setzen immer mehr Lehrkräfte auf die kleinen Glasnuggets.


Warum heißen Muggelsteine überhaupt Muggelsteine?

Wer auf eine Verbindung zum wohl bekanntesten Zauberlehrling Harry hofft, wird leider enttäuscht. Tatsächlich ist nicht ganz klar, woher der Name dieser praktischen Steinchen kommt. Vermuten lässt sich eine Ableitung aus dem Bereich der Edelsteinschleiferei. Dort gibt es z. B. den sogenannten »mugeligen Schliff«, gängiger und eher bekannt als »Cabochonschliff«. Mit dieser Schleifart wird das Schimmern des Steines intensiviert. Meist werden halbkugelartige, also mugelige Steine mit einer flachen Unterseite auf diese Weise geschliffen. Das Wort mugelig bedeutet hügelig und wer die Muggelsteine einmal näher betrachtet, erkennt die kugelige Oberfläche, die die Glasnuggets wie einen kleinen Hügel aussehen lässt. Obwohl der Ursprung nach wie vor geheimnisumwoben bleibt, entfalten die Muggelsteine als Lernhelfer in Kinderhänden ganz bestimmt ihre magischen Kräfte.


Was genau sind Muggelsteine eigentlich?

Im Hinblick auf das bevorzugte Material der kleinen Steinchen, scheiden sich die Geister. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich die Muggelsteine aus Glas. Leichtere Varianten aus Kunststoff nutzen sich oft schneller ab und Glas bietet natürlich einen großen ökologischen Vorteil. Entscheidend für die Wahl des Materials ist immer die Frage: Wer nutzt sie für welchen Zweck? Sehr selten zu finden sind Muggelsteine aus echten, geschliffenen Edel- bzw. Halbedelsteinen. Zudem eignen sich diese auch besser als dekoratives Accessoire als für den Alltag im Schulunterricht.


Form und Farbe

Die meisten Glassteine sind rund und haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 3 cm. Da ihre Oberfläche völlig glatt ist und keinerlei Ecken oder Kanten aufweist, kann man sie als echte Handschmeichler bezeichnen. Muggelsteine machen aber nicht nur auf haptischer Ebene großen Spaß. Mit ihren knalligen Farbtönen und der weichen Formgebung sind sie auch optisch ein absoluter Hingucker. Darüber hinaus sind kräftige Farben wichtig, um sie beim Lösen von Aufgaben gut auseinanderzuhalten. Der Großteil der gläsernen Spielsteine ist dabei leicht transparent. Es sind aber auch durchgefärbte Nuggets erhältlich. Letztere insbesondere bei Modellen aus Plastik. Die rundliche, glatt geschliffene Oberfläche fühlt sich dabei immer angenehm in der Hand an und es besteht keine Gefahr, sich an einer scharfen Kante o. ä. zu schneiden bzw. die Haut zu verletzen.

An der Oberseite fällt bei den meisten Glasnuggets eine leichte Wölbung nach oben auf. Die Unterseite hingegen ist für gewöhnlich flach, sodass man sie gut auf einer ebenen Fläche, wie z. B. einer Tischplatte, auslegen kann. Es sind zudem Varianten erhältlich, bei denen sich an der unteren Seite eine Wölbung nach innen befindet. Diese kann vor allem dann von großem Nutzen sein, wenn man mehrere Steinchen übereinanderstapeln möchte. Das erweitert das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten nämlich um eine weitere Dimension. Im Falle komplexerer Aufgaben, hat man also sehr viel mehr Gestaltungsspielraum als bei den Nuggets, die sich lediglich nebeneinander anordnen lassen.


Die Vorteile der großen Modelle

Obwohl die Muggelsteine für den Unterricht auch bei kleineren Kindern äußerst beliebt sind, sollten Kinder, die damit spielen und lernen, nicht zu jung sein. Denn gerade die kleineren Versionen unter den Glasnuggets verführen mit ihren knalligen Farben und dem transparenten Design schnell dazu, sie in den Mund zu nehmen. Auf den ersten Blick kann man die runden Spielsteine leicht für süße Bonbons halten. Darauf sollten Sie besonders achten, wenn die Glasnuggets zum Einsatz kommen. Wer ganz sicher gehen will, wählt deshalb am besten gleich die großen Modelle. Mit einem Durchmesser von 3 cm sind diese so groß, dass Kinder die Muggelsteine nicht versehentlich verschlucken können. Darüber hinaus sind sie für viele Kinder leichter zu handhaben und das Risiko, einige Steine zu verlieren, ist deutlich geringer.


Kleine Muggelsteine für die Großen

Sind die Kinder bereits alt genug, dürfen es gerne auch die kleineren Glasnuggets sein. Bei Aufgaben, für die eine höhere Anzahl an Steinen benötigt wird, sind sie meist sogar die bessere Wahl. Denn gerade dann kommt sonst ein nicht zu unterschätzendes Gewicht zusammen. Die Motorik der älteren Kinder ist für gewöhnlich ohnehin bereits gut genug entwickelt, was die Handhabung der kleinen Muggelsteine mit 1 cm Durchmesser deutlich leichter macht. Zum Auslegen der bunten Helferlein benötigt man darüber hinaus sehr viel weniger Fläche als für die großen Exemplare.


Anregungen für den Einsatz im Schulunterricht

Möglichkeiten, wie Sie Muggelsteine in der Praxis nutzen können, gibt es online in Hülle und Fülle. Dabei hängt es u. a. vom Alter der Kinder bzw. von der jeweiligen Jahrgangsstufe ab, welche davon sinnvoll sind und welche nicht. Außerdem kommen für unterschiedliche Fächer entsprechend andere Methoden in Betracht, die den Lernprozess unterstützen. Inspirationen finden Sie sicher auf einem der 20 Grundschulblogs, die wir Ihnen in unserem gleichnamigen Blog-Beitrag vorstellen.


Fördermaterial im Kindergarten

Bei einfachen Lernspielen können die bunten Steine bereits im Kindergarten dafür verwendet werden, Muster und Mosaike oder sogar konkrete Motive zu legen. Entweder lassen Sie den Kindern dabei freien Lauf oder Sie geben ihnen eine Vorlage, die die Kinder dann nachbilden. Das fördert nicht nur die Kreativität, sondern ist auch eine willkommene Abwechselung zum Basteln oder Malen. Das einfache Sortieren nach Farben hilft wiederum dabei, das Kategorisieren zu üben – eine Fähigkeit, die auch später beim Rechnenlernen immer wieder von Nutzen sein wird.


Ideal für die Vorschule

In der Vorschule können Sie mithilfe der Muggelsteine dann bereits das Verständnis für Mengenverhältnisse unterstützen. Dazu verteilen Sie die Glassteine z. B. auf mehrere Schalen und die Kinder versuchen einzuschätzen, in welcher sich mehr befinden oder ob es gleich viele sind. Um die ersten Grundlagen für ein mathematisches Verständnis zu legen, bieten sich außerdem erste Zählübungen an. Ganz nebenbei verbessern sich im Umgang mit den Glassteinen auch die motorischen und taktilen Fähigkeiten der Kinder weiter.


Verwendungsmöglichkeiten von Muggelsteinen

In der Schule entfalten Muggelsteine dann ihr volles Potenzial. Das Haupteinsatzgebiet ist hier sicher der Mathematikunterricht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Beispiele dafür, wie Sie die Steine dabei sinnvoll einsetzen.
  • Zahlen kennenlernen: In den ersten Unterrichtseinheiten bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler zunächst die Zahlen nachlegen zu lassen. Auf diese Weise lernen sie spielerisch die Grundlagen für spätere Rechenaufgaben kennen.
  • Mengen abschätzen: Geben sie einige – am besten gleichfarbige – Nuggets in eine Schale und lassen sie die Kinder schätzen, wie viele es sind. Im nächsten Schritt könnten Sie andersfarbige Muggelsteine in eine zweite Schale legen und Ihre SuS die Mengen miteinander vergleichen lassen.
  • Zahlenwerte: Haben die Kinder bereits viele Zahlen kennengelernt, können die einzelnen Farben auch für unterschiedliche Zahlendimensionen (Einer, Zehner, Hunderter) stehen.
  • Rechenaufgaben lösen: Das Subtrahieren oder Addieren wird mithilfe der Glassteine zu einem wahren Kinderspiel. In den ersten Stunden, in denen die Kinder diese Grundrechenarten üben, hilft das Hinzulegen oder Wegnehmen einzelner Muggelsteine dabei, sich den Vorgang besser vorstellen zu können. Dabei kann es sinnvoll sein, eine Hundertertafel hinzuzunehmen. Die Kinder legen ihre Muggelsteine darauf auf die entsprechenden Felder und bauen durch das Verschieben die gestellten Aufgaben einfach nach. Hier sollten Sie auf die Transparenz der Steine achten. Dadurch bleiben die Zahlen auf den einzelnen Feldern sichtbar.
  • Deutschunterricht: Ihre SuS nutzen die Glassteine z. B. dafür, die Buchstaben des Alphabets nachzulegen. Später eignen sie sich zudem als Symbol für einzelne Silben oder Satzteile.
  • Kunstunterricht: Formen, Muster und Mosaike lernen Ihre SuS kennen, indem sie sie zunächst mit Glasnuggets legen. Anschließend können die Kinder ihre Kunstwerke ab- und ausmalen. Auch eine Kombination aus gemaltem Bild und aufgelegten Glassteinen bietet sich an.


Die Vorteile im Überblick

Erfahrungsgemäß haben die bunten Glasnuggets etliche vorteilhafte Eigenschaften. In vielen Fällen wirken sie sich ebenso gut auf den Lernprozess aus wie auf das Sozialverhalten der Kinder. Sie erleichtern ihnen den Zugang und ein besseres Verständnis für abstrakte Aufgaben. Die sensorischen und motorischen Fähigkeiten werden spielerisch trainiert und das räumliche Vorstellungsvermögen verbessert. Vor allem aber unterstützen Muggelsteine ein selbstständigeres und motivierteres Arbeiten. Bei experimentellen Lernkonzepten und freiem Unterricht entfalten Muggelsteine dabei ihr vielleicht größtes Potenzial.

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